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AVP Double Nickase Plasmid (h) | sc-403139-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AVP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403139-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Arginin-Vasopressin (AVP) kodiert ein neurohypophysäres Peptidhormon, das in hypothalamischen magnozellulären Neuronen als Präpropressophysin synthetisiert und anschließend zu AVP, Neurophysin II und Copeptin prozessiert wird. AVP signalisiert vor allem über AVPR1A/AVPR1B (Gq/PLCβ–IP3/Ca2+- und PKC-Signalwege) sowie über AVPR2 (Gs/cAMP–PKA), um die renale Wasserrückresorption über die Regulation des Aquaporin-2-Transports, den Gefäßtonus und die ACTH-Freisetzung aus der Hypophyse in stressresponsiven Schaltkreisen zu steuern. Über diese Signalwege trägt AVP zur systemischen Osmoregulation, zur hämodynamischen Kontrolle und zur neuroendokrinen Integration bei. Eine Fehlregulation der AVP-Produktion oder der Rezeptorsignalübertragung wird mit Störungen des Wasserhaushalts und der Natriumhomöostase in Verbindung gebracht; zudem wird eine veränderte Aktivität der AVP-Achse auch im Zusammenhang mit stressbezogenen Phänotypen und in bestimmten Tumorkontexten untersucht.
AVP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AVP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AVP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AVP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AVP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.