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atrophin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407398-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
atrophin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407398-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **ATN1**-Gen kodiert **Atrophin-1**, einen nukleären transkriptionellen Koregulator, der mit DNA-bindenden Faktoren interagiert, um Genexpressionsprogramme zu modulieren, die an neuronaler Entwicklung, Differenzierung und chromatinabhängiger Repression beteiligt sind. Atrophin-1 ist Teil transkriptioneller Netzwerke, die mit Notch-assoziierter Signalübertragung und der epigenetischen Steuerung des neuronalen Schicksals verknüpft sind, und beeinflusst zelltypspezifische regulatorische Zustände im zentralen Nervensystem. Eine Polyglutamin-Expansion in Atrophin-1 ist mit der dentatorubral-pallidoluysischen Atrophie (DRPLA) assoziiert und unterstreicht die Relevanz des Proteins für Studien zu Neurodegeneration, Proteinhomöostase und transkriptioneller Fehlregulation. Störungen von ATN1 werden daher häufig eingesetzt, um Mechanismen selektiver neuronaler Vulnerabilität und genregulatorischer Schaltkreise in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
atrophin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.