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ATP5B Double Nickase Plasmid (h) | sc-401009-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ATP5B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401009-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP5B kodiert die β‑Untereinheit der mitochondrialen ATP‑Synthase (Komplex V), eine zentrale katalytische Komponente, die den Protonenfluss über die innere Mitochondrienmembran mit der ATP‑Produktion durch oxidative Phosphorylierung koppelt. Durch die Steuerung des zellulären Energiezustands beeinflusst ATP5B das mitochondriale Membranpotenzial, das Redoxgleichgewicht sowie ATP‑abhängige Prozesse wie Ionenhomöostase, Proteinsynthese und Stressantworten. Eine fehlregulierte ATP‑Synthase‑Aktivität und eine weiter gefasste mitochondriale Dysfunktion stehen mit veränderter Bioenergetik und einer gestörten Handhabung reaktiver Sauerstoffspezies in Zusammenhang, wie sie bei unterschiedlichen menschlichen Erkrankungen beobachtet werden, einschließlich neuromuskulärer und neurodegenerativer Phänotypen. Als hochkonserviertes mitochondriales Genprodukt wird ATP5B häufig genutzt, um den mitochondrialen Stoffwechsel und dessen Wechselwirkungen mit Apoptose und integrierter Stresssignalgebung zu untersuchen.
ATP5B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP5B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP5B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP5B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP5B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.