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Apolipoprotein A I/APOA1 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419158-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Apolipoprotein A I/APOA1 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419158-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen *Apoa1* kodiert Apolipoprotein A‑I (APOA1), die wichtigste Protein-Komponente von High-Density-Lipoprotein (HDL), die den Efflux von Cholesterin und Phospholipiden antreibt und den reversen Cholesterintransport unterstützt. APOA1 wirkt zusammen mit Lipidtransportern und Enzymen wie ABCA1/ABCG1 und LCAT, um die Biogenese naszierender HDL-Partikel, das Lipid-Remodeling und die systemische Lipidhomöostase zu fördern, und verknüpft dabei die hepatische Sekretion mit der peripheren Cholesterin-Clearance. Über diese Prozesse überschneidet sich die *Apoa1*-Aktivität mit der Biologie von Makrophagen-Schaumzellen, inflammatorischer Signalgebung und oxidativen Stressantworten in metabolischen Geweben. Eine veränderte *Apoa1*/APOA1-Expression wird in Mausmodellen häufig als molekularer Readout in Studien zu Dyslipidämie, Atherosklerose-Anfälligkeit und der Regulation kardiometabolischer Merkmale verwendet.
Apolipoprotein A I/APOA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Apoa1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Apolipoprotein A I/APOA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Apoa1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Apoa1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Apolipoprotein A I/APOA1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Apoa1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Apolipoprotein A I/APOA1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Apolipoprotein A I/APOA1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Apoa1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.