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apoL1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403137-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
apoL1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403137-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
APOL1 kodiert Apolipoprotein L1 (apoL1), ein lipidheftendes, durch Interferon induzierbares Protein, das an der angeborenen Immunabwehr und an zellulären Stressantworten beteiligt ist. apoL1 lokalisiert an intrazellulären Membranen und wird mit der Regulation des Vesikeltransports, der Autophagie sowie der Homöostase von Mitochondrien und Lysosomen in Verbindung gebracht, mit nachgelagerten Effekten auf Signalwege des Zellüberlebens. Genetische Variationen in APOL1 sind stark mit einer erhöhten Anfälligkeit für Nierenerkrankungsphänotypen assoziiert, was mechanistische Studien in Podozyten und anderen renalen Zelltypen motiviert. APOL1 wird zudem im Kontext von Wirt-Pathogen-Interaktionen sowie entzündlichen Signalnetzwerken untersucht, die seine Expression und Funktion modulieren.
apoL1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des APOL1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von APOL1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die APOL1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit APOL1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.