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apoA-II CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404987-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
apoA-II CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-404987-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane APOA2-Gen kodiert Apolipoprotein A‑II (apoA‑II), eine wichtige strukturelle Komponente des High-Density-Lipoproteins (HDL), die die Stabilität von Lipoproteinpartikeln, die Lipidbindung und den Austausch mit Plasmaenzymen und Transferproteinen moduliert. apoA‑II beeinflusst die Cholesterin- und Triglyceridhomöostase, indem es das HDL-Remodeling mitprägt und Interaktionen mit Signal- und Stoffwechselwegen beeinflusst, die den Lipoproteinstoffwechsel steuern, darunter die Aktivität der Lecithin-Cholesterin-Acyltransferase sowie Lipidtransferprozesse. Eine veränderte APOA2-Expression oder veränderte apoA‑II-Spiegel wurden mit dyslipidämiebezogenen Phänotypen und kardiometabolischen Risikomerkmalen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für mechanistische Untersuchungen in der Lipidbiologie unterstreicht. In hepatischen und intestinalen Kontexten trägt apoA‑II zum systemischen Lipidtransport bei und kann entzündliche und metabolische Signalwege beeinflussen, die mit atheroskleroseassoziierten Prozessen verknüpft sind.
apoA-II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen APOA2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
apoA-II Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des APOA2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der APOA2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen apoA-II-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native APOA2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von apoA-II-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des apoA-II-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem APOA2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.