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AMID/AIFM2/FSP1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-427933-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Aifm2** kodiert **AMID/AIFM2/FSP1**, eine flavinhaltige Oxidoreduktase, die an der zellulären Redoxkontrolle und an Stressantworten beteiligt ist. FSP1 fungiert als **NAD(P)H-abhängige** Oxidoreduktase, die die **Regeneration von CoQ10** an Membranen unterstützt und so zur Unterdrückung der **Lipidperoxidation** sowie zur Regulation der **Ferroptose-Empfindlichkeit** beiträgt. AMID wurde außerdem mit mitochondrialer und nukleärer Stresssignalgebung in Verbindung gebracht; je nach Kontext wurden Rollen in **apoptosebezogenen Signalwegen** beschrieben. Eine Fehlregulation von AIFM2/FSP1-assoziierten Redox- und Zelltodprogrammen ist relevant für Studien zu **oxidativen Schäden**, **Neurodegeneration**, **Ischämie-Reperfusions-Biologie** und **Überlebensmechanismen von Krebszellen**.
AMID/AIFM2/FSP1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Aifm2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Aifm2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Aifm2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Aifm2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.