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Aldehyde dehydrogenase 3-A1/ALDH3A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402168-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Aldehyde dehydrogenase 3-A1/ALDH3A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402168-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ALDH3A1 kodiert die Aldehyddehydrogenase 3A1, ein zytosolisches, NAD(P)+-abhängiges Enzym, das reaktive aliphatische und aromatische Aldehyde zu den entsprechenden Carbonsäuren oxidiert. Durch die Entgiftung von Nebenprodukten der Lipidperoxidation sowie exogenen Aldehyden unterstützt ALDH3A1 die Redoxhomöostase, begrenzt die Bildung von Aldehyd-Protein-Addukten und trägt zur zellulären Abwehr gegen oxidativen und elektrophilen Stress bei. Seine Aktivität ist in den breiteren Aldehydstoffwechsel, glutathionabhängige antioxidative Netzwerke und stressinduzierte transkriptionelle Programme eingebunden. Veränderte ALDH3A1-Expression oder -Funktion wurde in Zusammenhängen untersucht, die epitheliale Stressanpassung, entzündungsassoziierte Schädigung und mit Karzinogenese verbundene metabolische Umprogrammierung betreffen.
Aldehyde dehydrogenase 3-A1/ALDH3A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ALDH3A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ALDH3A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ALDH3A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ALDH3A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.