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AlaRS Double Nickase Plasmid (h) | sc-404252-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AlaRS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404252-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AARS kodiert die menschliche Alanyl-tRNA-Synthetase (AlaRS), eine zytosolische Aminoacyl-tRNA-Synthetase, die Alanin an die zugehörige tRNA koppelt und dadurch eine korrekte Decodierung während der Translation sicherstellt. Durch die Aufrechterhaltung der Genauigkeit der tRNA-Beladung unterstützt AlaRS die globale Proteostase und ist mit zellulären Stressantworten verknüpft, die die Qualitätskontrolle der Translation überwachen. Eine Störung der Aktivität von Aminoacyl-tRNA-Synthetasen kann die Homöostase der Proteinsynthese beeinträchtigen und wurde mit neuroentwicklungsbedingten sowie neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht. Das macht AARS zu einem nützlichen Knotenpunkt, um zu untersuchen, wie translationsgekoppelte Signalwege die zelluläre Fitness beeinflussen. Die Funktion von AARS ist zudem relevant für Untersuchungen zur tRNA-Biologie, zur Ribosomendynamik und zu nachgeschalteten Signaländerungen, die durch eine beeinträchtigte Aminoacylierung ausgelöst werden.
AlaRS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AARS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AARS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AARS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AARS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.