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Akp-3 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-419069 | 20 µg | $397.00 |
Akp3 kodiert die murine alkalische Phosphatase 3 (Akp-3), ein über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankertes Ectoenzym, das Phosphat-Monoester an der Zelloberfläche und in extrazellulären Kompartimenten hydrolysiert. Durch die Dephosphorylierung von Nukleotiden und anderen Phosphometaboliten kann Akp-3 die lokale Phosphatverfügbarkeit, den Tonus der purinergen Signalübertragung und die allgemeine metabolische Homöostase beeinflussen. Die Aktivität alkalischer Phosphatasen wird häufig mit epithelialer Differenzierung sowie gewebespezifischen Barriere- und Resorptionsfunktionen in Verbindung gebracht und unterstützt damit Studien zur Organphysiologie und zu Programmen der zellulären Reifung. Eine veränderte Expression oder Aktivität alkalischer Phosphatasen wird in Modellen von Entzündung, metabolischer Dysregulation und differenzierungsassoziierten Pathologien häufig als Readout genutzt, wodurch Akp3 ein relevantes Ziel für mechanistische Untersuchungen darstellt.
Das Akp-3 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Akp3-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Akp3-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Akp3 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die Akp-3-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Akp3-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der Akp-3-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.