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AIP5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403772-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AIP5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403772-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
WWP1 kodiert die humane E3-Ubiquitin-Protein-Ligase AIP5, ein HECT-Domänen-Enzym, das zahlreiche Substrate ubiquitiniert und dadurch Proteinstabilität, intrazellulären Transport sowie die Stärke von Signalantworten reguliert. Über die Erkennung von PPxY-Motiven mittels seiner WW-Domänen trägt AIP5 zur Feinabstimmung von Signalwegen bei, die Zellwachstum, Polarität und Stressantworten steuern, darunter die Modulation rezeptornaher Signalübertragung und der Abbau regulatorischer Proteine. Eine fehlregulierte WWP1/AIP5-Aktivität wird mit veränderter Ubiquitin-Homöostase und aberranten Signalprogrammen in Verbindung gebracht, die an onkogener Transformation und Entwicklungsphänotypen beteiligt sind. Entsprechend wird WWP1 häufig untersucht, um zu verstehen, wie ubiquitinvermittelte Proteostase in menschlichen Zellen mit Proliferation, Migration und der Umprogrammierung von Signalwegen zusammenspielt.
AIP5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des WWP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von WWP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die WWP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit WWP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.