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AGXT Double Nickase Plasmid (h) | sc-407697-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AGXT Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407697-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **AGXT**-Gen kodiert die Alanin-Glyoxylat-Aminotransferase, ein peroxisomales, PLP‑abhängiges Enzym, das die Transaminierung von Glyoxylat zu Glycin katalysiert, wobei Alanin als Aminogruppendonor dient. Diese Aktivität ist zentral für die hepatische Entgiftung von Glyoxylat und verknüpft den Aminosäurestoffwechsel mit der peroxisomalen Homöostase, indem sie die Umwandlung von Glyoxylat zu Oxalat begrenzt. Eine Störung der AGXT‑Funktion ist mit der primären Hyperoxalurie Typ 1 assoziiert, die durch eine erhöhte Oxalatproduktion und die Ablagerung von Calciumoxalat gekennzeichnet ist, wodurch AGXT einen wichtigen Knotenpunkt für die Untersuchung der peroxisomalen Stoffwechselkontrolle darstellt. AGXT dient zudem als Modellgen zur Erforschung der subzellulären Zielsteuerung, der Abhängigkeit von Enzym-Cofaktoren und von Stressantworten des Stoffwechsels in humanen Zellen.
AGXT Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AGXT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AGXT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AGXT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AGXT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.