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ADSL Double Nickase Plasmid (h) | sc-404936-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADSL Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404936-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Adenylosuccinat-Lyase (ADSL) ist ein bifunktionelles Enzym der de-novo-Purinbiosynthese, das die Umwandlung von Adenylosuccinat zu AMP sowie von SAICAR zu AICAR katalysiert und damit den Nukleotidstoffwechsel mit dem zellulären Energiehaushalt und der Proliferationsfähigkeit verknüpft. Durch die Regulierung der Pools von Purinnukleotiden und Stoffwechselzwischenprodukten beeinflusst die ADSL-Aktivität die DNA-/RNA-Synthese, Reaktionen auf Replikationsstress und metabolische Signalwege in schnell proliferierenden Zellen. Loss-of-function-Varianten im menschlichen ADSL stören die Purinhomöostase und werden mit der Adenylosuccinat-Lyase-Defizienz in Verbindung gebracht, einer neurometabolischen Erkrankung, die durch die Anreicherung von Succinylpurinen und eine beeinträchtigte neurologische Entwicklung gekennzeichnet ist. In der Forschung wird ADSL untersucht, um die Dynamik von Purinosomen zu analysieren, die metabolische Kontrolle der Genexpression zu verstehen und den Beitrag von Störungen im Purinweg zu zellulären Stressphänotypen zu klären.
ADSL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADSL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADSL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADSL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADSL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.