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AARS2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-410065-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
AARS2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-410065-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
AARS2 kodiert die mitochondriale Alanyl-tRNA-Synthetase, ein essenzielles Enzym, das tRNA(Ala) belädt und so die korrekte Translation der mitochondrial kodierten Proteine gewährleistet. Durch die Aufrechterhaltung der Funktion mitochondrialer Ribosomen trägt AARS2 zur oxidativen Phosphorylierung, zur Biogenese der Atmungskette und zur gesamten mitochondrialen Proteostase bei. Eine Störung der AARS2-abhängigen Aminoacylierung beeinträchtigt den zellulären Energiestoffwechsel und kann kompensatorische Stressantworten auslösen, die mit einer mitochondrialen Dysfunktion verknüpft sind. Varianten in AARS2 wurden mit Phänotypen menschlicher mitochondrialer Erkrankungen in Verbindung gebracht, wodurch das Gen ein relevantes Ziel für die Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Genotyp und Mitochondrienfunktion in metabolisch aktiven Geweben ist.
AARS2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AARS2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AARS2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AARS2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AARS2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.