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17β-HSD3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403863-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
17β-HSD3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403863-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HSD17B3 kodiert die humane 17β-HSD3, eine mikrosomale Oxidoreduktase, die die NADPH-abhängige Umwandlung von Androstendion zu Testosteron katalysiert – ein Schlüsselschritt in der Androgenbiosynthese. Dieses Enzym wirkt innerhalb von Stoffwechselnetzwerken der Steroidhormone, die die Signalübertragung über den Androgenrezeptor sowie nachgeschaltete Transkriptionsprogramme beeinflussen, welche die sexuelle Entwicklung und die Reproduktionsphysiologie prägen. Die Aktivität von HSD17B3 trägt über intrakrinen Steroidstoffwechsel zur gewebespezifischen Verfügbarkeit von Androgenen bei und ist mit umfassenderen Signalwegen verknüpft, die den steroidogenen Stofffluss und das Redoxgleichgewicht steuern. Veränderte Funktion oder Expression von HSD17B3 wird im Zusammenhang mit Störungen der Geschlechtsentwicklung und androgenabhängigen endokrinen Phänotypen sowie mit Mechanismen des Steroidstoffwechsels in gonadalen und peripheren Geweben untersucht.
17β-HSD3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSD17B3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSD17B3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSD17B3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSD17B3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.