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17β-HSD Double Nickase Plasmid (h) | sc-402072-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
17β-HSD Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402072-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **HSD17B1** kodiert **17β-HSD** (17β-Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 1), eine zentrale Oxidoreduktase, die die Umwandlung von Estron in das potenter wirksame Östrogen Estradiol katalysiert und zur lokalen Homöostase von Steroidhormonen beiträgt. Durch die Regulierung des Östrogen-/Androgen-Gleichgewichts ist 17β-HSD in steroidogene und endokrine Signalwege eingebunden, die Transkriptionsprogramme beeinflussen, welche Zellproliferation, Differenzierung und Stoffwechsel steuern. Eine veränderte Aktivität oder Expression von HSD17B1 wurde in mehreren Geweben mit hormonabhängiger Pathophysiologie und dysregulierter Östrogensignalgebung in Verbindung gebracht. Daher wird HSD17B1 häufig in Modellen des Steroidstoffwechsels, der rezeptorvermittelten Genregulation und endokrin bedingter Krankheitsmechanismen untersucht.
17β-HSD Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HSD17B1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HSD17B1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HSD17B1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HSD17B1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.