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β2A Tubulin Double Nickase Plasmid (h) | sc-400054-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
β2A Tubulin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400054-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TUBB2A kodiert das humane β2A-Tubulin, eine zentrale Komponente von α/β-Tubulin-Heterodimeren, die zu Mikrotubuli polymerisieren und so die Architektur des Zytoskeletts, den intrazellulären Transport und den Aufbau des mitotischen Spindelapparats unterstützen. Die Dynamik der Mikrotubuli koordiniert Prozesse wie Vesikeltransport, Zellpolarität und Chromosomensegregation und ist dabei mit der Zellzykluskontrolle sowie Signalwegen der neuronalen Morphogenese verknüpft. Eine veränderte β-Tubulin-Zusammensetzung oder eine Instabilität der Mikrotubuli kann neuroentwicklungsrelevante Programme stören und wurde mit Tubulinopathie-Phänotypen in Verbindung gebracht, darunter kortikale Fehlbildungen und epilepsieassoziierte Erscheinungsbilder. Als hochkonserviertes Zytoskelettprotein wird β2A-Tubulin zudem genutzt, um Mechanismen der mikrotubuliabhängigen Signalübertragung und von Stressantworten in humanen Zellen zu untersuchen.
β2A Tubulin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TUBB2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TUBB2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TUBB2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TUBB2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.