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SYND4/SDC4/Syndecan-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400502-ACT | 20 µg | $397.00 |
SDC4 kodiert Syndecan-4 (SYND4), ein transmembranäres Heparansulfat-Proteoglykan, das als Korezeptor für Proteine der extrazellulären Matrix, Chemokine und Wachstumsfaktoren fungiert und so die Zell–Matrix-Signalübertragung koordiniert. Über Interaktionen mit Integrinen und zytoskelettalen Adapterproteinen reguliert SYND4 die Bildung fokaler Adhäsionen, die PKCα-/Rho-Familie-GTPase-Signalgebung sowie nachgeschaltete Signalwege, die Migration, Mechanotransduktion und wundassoziiertes Remodeling steuern. Veränderte SDC4-Expression und -Shedding wurden mit inflammatorischer Signalgebung, vaskulärer Dysfunktion und fibroseassoziierten Prozessen in Verbindung gebracht; zudem wird SDC4 häufig in Kontexten wie Tumor–Stroma-Interaktionen und invasivem Zellverhalten untersucht. Als Organisator an der Zelloberfläche für Ligandenpräsentation und Adhäsionsdynamik wird SYND4 breit als Knotenpunkt genutzt, um extrazelluläre Signalnetzwerke und Phänotypen wie Motilität, Barriereintegrität und Matrix-Remodeling zu untersuchen.
SYND4/SDC4/Syndecan-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SDC4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SYND4/SDC4/Syndecan-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SDC4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SDC4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SYND4/SDC4/Syndecan-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SDC4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SYND4/SDC4/Syndecan-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SYND4/SDC4/Syndecan-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SDC4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.