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SMC3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403950-ACT | 20 µg | $397.00 |
SMC3 kodiert ein zentrales Protein der Chromosomenstruktur-Erhaltung (Structural Maintenance of Chromosomes), das zusammen mit SMC1A und weiteren Untereinheiten den Cohesin-Komplex bildet, um während der S‑Phase die Kohäsion der Schwesterchromatiden herzustellen und eine korrekte Chromosomentrennung zu gewährleisten. Über die Mitose hinaus regulieren SMC3‑abhängige Cohesin-Dynamiken die Reparatur von DNA‑Doppelstrangbrüchen, die Stabilität von Replikationsgabeln sowie die höhergeordnete Genomorganisation, die die Enhancer‑Promoter-Kommunikation und Transkriptionsprogramme beeinflusst. Damit steht SMC3 im Zentrum von Signalwegen, die Genomstabilität und Zellzyklusprogression steuern; Fehlregulationen sind mit Phänotypen chromosomaler Instabilität und Cohesin-assoziierten Entwicklungsstörungen verbunden. In der Krebsbiologie wird eine veränderte Cohesin-Aktivität unter Beteiligung von SMC3 häufig im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf Aneuploidie, DNA‑Reparaturkapazität und Transkriptions‑Reprogrammierung untersucht.
SMC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SMC3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
SMC3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SMC3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SMC3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SMC3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SMC3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SMC3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SMC3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SMC3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.