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ROM-K Double Nickase Plasmid (h) | sc-404241-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ROM-K Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404241-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNJ1 kodiert ROM-K (Kir1.1), einen inward-rectifier-Kaliumkanal, der das K⁺-Recycling über die apikale Membran renaler Tubulusepithelien vermittelt und damit die Natriumrückresorption sowie die Kaliumhomöostase unterstützt. Die ROM-K-Aktivität ist mit transepithelialen Ionentransportprozessen im dicken aufsteigenden Ast der Henle-Schleife und im Sammelrohr gekoppelt, beeinflusst das Membranpotenzial und treibt elektrogene Transportvorgänge an. Der Kanal ist an renalen Elektrolyt-Handling-Pathways beteiligt, die sich mit aldosteronregulierten Transportprogrammen sowie zellulären Volumen-/osmotischen Antworten überschneiden. Eine Fehlregulation oder ein Funktionsverlust von KCNJ1 ist mit erblichen salzverlierenden Tubulopathien assoziiert, die durch eine beeinträchtigte renale K⁺-Konservierung und einen veränderten Säure-Basen-Haushalt gekennzeichnet sind, wodurch KCNJ1 ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zu Ionentransportstörungen darstellt.
ROM-K Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNJ1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNJ1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNJ1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNJ1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.