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MCM4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402451-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
MCM4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402451-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
MCM4 kodiert eine zentrale Untereinheit des Minichromosome-Maintenance-(MCM2–7)-Helikasekomplexes, der Replikationsursprünge lizenziert und während der S‑Phase die Entwindung der DNA antreibt. Durch Regulation über CDK- und DDK-Signalwege ist MCM4 an Initiation und Elongation der Replikation beteiligt, koordiniert das Fortschreiten der Replikationsgabel und unterstützt die Genomstabilität unter Replikationsstress. Eine Störung der MCM4-Funktion beeinträchtigt das Timing der DNA-Replikation und aktiviert Checkpoint-Signalwege wie ATR–CHK1, wodurch MCM4 mit Mechanismen verknüpft ist, die vor der Anhäufung von DNA-Schäden schützen. Veränderte Expression oder Fehlfunktionen von MCM4 wurden mit proliferativen Phänotypen und genomischer Instabilität in Verbindung gebracht, die für die Krebsbiologie sowie für erbliche Störungen der DNA-Replikation und -Reparatur relevant sind.
MCM4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des MCM4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von MCM4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die MCM4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit MCM4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.