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KLF15 Lentiviral Activation Particles (h) | sc-402267-LAC | 200 µl | $455.00 |
KLF15 (Krüppel-like factor 15) kodiert einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GC-reiche Promotorelemente bindet, um kontextabhängige Genprogramme zu koordinieren, welche die zelluläre Differenzierung, die metabolische Homöostase und stressresponsive Transkription steuern. In menschlichen Geweben integriert KLF15 hormonelle und Nährstoff-Signale, um Signalwege zu modulieren, die an der Regulation der Glukoneogenese, der Lipidverwertung und der mitochondrialen Energiebilanz beteiligt sind, und trägt außerdem zum transkriptionellen Remodeling von Muskel- und Herzgewebe bei. Eine dysregulierte KLF15-Expression wird mit veränderten metabolischen Phänotypen und maladaptiven Gewebereaktionen im kardiovaskulären sowie im Skelettmuskel-Kontext in Verbindung gebracht und stellt damit einen nützlichen Knotenpunkt zur Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle des Energiestoffwechsels und von Zellzustandsübergängen dar. Als transkriptioneller Regulator mit zahlreichen nachgeschalteten Zielgenen wird KLF15 häufig untersucht, um Gen-Netzwerke zu kartieren, die Umweltreize mit epigenetischen sowie promotorbezogenen Outputs verknüpfen.
KLF15 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente KLF15-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.
KLF15 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der KLF15-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen KLF15-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen KLF15-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.
Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.