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KIF20A CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403194-ACT | 20 µg | $397.00 |
KIF20A (auch als MKLP2 bekannt) kodiert ein kinesinähnliches Motorprotein, das an Mikrotubuli bindet und den Ablauf der Mitose koordiniert, insbesondere während der Anaphase und der Zytokinese. Es unterstützt die Organisation der Zentralspindel und die Abszission, indem es die Lokalisation des Chromosomal Passenger Complex (CPC) sowie zentraler mitotischer Kinasen reguliert, und verknüpft damit die KIF20A-Aktivität mit Signalwegen der Zellzykluskontrolle und Genomstabilität. Eine fehlregulierte KIF20A-Expression wurde in zahlreichen Tumorkontexten beschrieben und dient in Studien zu onkogenen Programmen der Zellteilung häufig als proliferationsassoziierter Marker. Entsprechend ist KIF20A breit relevant für die Untersuchung der mitotischen Genauigkeit, der Spindeldynamik und der Mechanismen, die die Zytokinese mit Aneuploidie und zellulären Stressantworten koppeln.
KIF20A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KIF20A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
KIF20A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KIF20A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KIF20A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen KIF20A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KIF20A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von KIF20A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des KIF20A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KIF20A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.