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IL-17 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421092-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-17 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421092-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Il17a* kodiert IL-17A, ein charakteristisches Zytokin von Th17-Zellen und anderen angeborenen, lymphozytenähnlichen Zelltypen, das Gewebeentzündungen verstärkt, indem es auf epitheliale und stromale Zielzellen wirkt. Die IL-17A-Signalübertragung erfolgt über IL-17RA/RC und aktiviert NF-κB-, MAPK- und C/EBP-Signalwege, wodurch die Expression von Chemokinen und Zytokinen wie CXCL1, IL-6 und G-CSF angestoßen wird, die die Rekrutierung von Neutrophilen und Immunantworten an Barrieregeweben fördern. Diese Achse ist zentral für die Wirtsabwehr an Schleimhautoberflächen und trägt in Mausmodellen zu chronischen Entzündungskreisläufen bei, die mit Autoimmun- und entzündlichen Krankheitsphänotypen verknüpft sind. *Il17a* wird daher häufig in Signalwegen untersucht, die IL-23/Th17-Differenzierung, myeloide Aktivierung und entzündungsinduziertes Gewebe-Remodeling miteinander verbinden.
IL-17 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il17a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il17a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il17a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il17a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.