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IL-1α Double Nickase Plasmid (m) | sc-421096-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Il1a** kodiert Interleukin‑1 alpha (IL‑1α), ein früh induziertes, proinflammatorisches Zytokin, das von Epithelzellen, myeloiden Zelllinien und anderen gestressten Zelltypen produziert wird. IL‑1α signalisiert vor allem über den IL‑1‑Rezeptor 1 und die MyD88‑abhängige Signalkaskade zur Aktivierung der NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege und treibt dadurch Transkriptionsprogramme an, die die Rekrutierung von Leukozyten, die Aktivierung des Endothels und Akutphasenreaktionen regulieren. Neben der sezernierten Signalübertragung kann IL‑1α auch als Alarmin wirken, das bei Zellschädigung freigesetzt wird, und so sterile Entzündung mit der Aktivierung der angeborenen Immunität verknüpfen. Eine fehlregulierte IL‑1α‑Aktivität wird mit inflammatorischem Gewebeumbau und immunvermittelter Pathologie in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in Modellen für Autoimmunität, Dermatitis, arthritisähnliche Entzündung und tumorassoziierte Entzündung unterstützt.
IL-1α Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il1a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il1a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il1a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il1a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.