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IFRD1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405862-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IFRD1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405862-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Der Interferon-assoziierte Entwicklungsregulator 1 (IFRD1) ist ein transkriptioneller Koregulator, der Genexpressionsprogramme moduliert, die mit Zelldifferenzierung, Stressantworten und inflammatorischer Signalübertragung verknüpft sind. IFRD1 kann die chromatin- und transkriptionsfaktorabhängige Kontrolle nachgeschalteter Zielgene beeinflussen und trägt so zur Regulation der Funktion myeloischer Zellen sowie stimulusinduzierter Transkriptionsantworten bei. In menschlichen Zellen wurde IFRD1 in Zusammenhängen der Immunregulation und Gewebehomöostase untersucht, wobei eine veränderte Expression Signalwege beeinflussen kann, die cytokinsensitive Gennetzwerke und die zelluläre Reifung steuern. Diese Eigenschaften machen IFRD1 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die mechanistische Untersuchung der transkriptionellen Kontrolle in entzündungsassoziierten Prozessen und Differenzierungszuständen.
IFRD1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IFRD1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IFRD1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IFRD1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IFRD1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.