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Histone Deacetylase 6 (HDAC6) Double Nickase Plasmid (h) | sc-400314-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histone Deacetylase 6 (HDAC6) Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400314-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HDAC6 kodiert Histondeacetylase 6, eine überwiegend zytoplasmatische Lysin-Deacetylase, die durch Deacetylierung nicht-histonischer Substrate wie α‑Tubulin, HSP90 und Cortactin die Proteostase und die Dynamik des Zytoskeletts reguliert. Über diese Aktivitäten beeinflusst HDAC6 den mikrotubuliabhängigen Transport, die Aggresombildung, Autophagie‑Lysosom‑Signalwege, Stressantworten und die Zellmotilität. HDAC6 ist zudem über seine Ubiquitin-Bindedomäne in die ubiquitinabhängige Qualitätskontrolle eingebunden und verknüpft Proteinaggregation mit Abbau- bzw. Clearance-Mechanismen. Eine fehlregulierte HDAC6-Signalgebung wurde mit Neurodegeneration, Tumorzellinvasion und entzündlichen Phänotypen in Verbindung gebracht, weshalb HDAC6 ein häufig untersuchter Knotenpunkt in acetylierungsabhängig regulierten Signalwegen ist.
Histone Deacetylase 6 (HDAC6) Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HDAC6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HDAC6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HDAC6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HDAC6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.