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GSTA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403681-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GSTA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403681-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Glutathion-S-Transferase Alpha 1 (GSTA1) ist ein zytosolisches Phase-II-Detoxifikationsenzym, das die Konjugation von Glutathion an elektrophile Xenobiotika und endogene Produkte der Lipidperoxidation katalysiert und dadurch deren Inaktivierung und Eliminierung erleichtert. Es trägt zur Redox-Homöostase und zum Schutz vor oxidativem Stress bei, indem es die Anreicherung reaktiver Aldehyde begrenzt und zelluläre Antworten auf elektrophilinduzierten Schaden moduliert. Die GSTA1-Aktivität ist mit dem Glutathionstoffwechsel und umfassenderen antioxidativen Programmen verknüpft, einschließlich Signalwege, die durch die NRF2/KEAP1-Signalgebung koordiniert werden. Eine veränderte Expression oder Funktion von GSTA1 wurde mit interindividueller Variabilität im Arzneistoffmetabolismus und mit der Anfälligkeit für toxikantinduzierte Leberschädigung in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für die Pharmakogenomik und für Modelle hepatozellulären Stresses unterstreicht.
GSTA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GSTA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GSTA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GSTA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GSTA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.