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Glycophorin A Double Nickase Plasmid (h) | sc-417801-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Glycophorin A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417801-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GYPA kodiert Glycophorin A, ein sehr häufig vorkommendes Sialoglykoprotein der Erythrozyten-Plasmamembran, das zur Oberflächenladung roter Blutkörperchen, zur Membranorganisation und zu Wechselwirkungen mit Plasmabestandteilen beiträgt. Als wichtiger Träger der M/N-Blutgruppenantigene und verwandter Glykanstrukturen unterstützt Glycophorin A erythroide Differenzierungsprogramme und beeinflusst Zell‑Zell‑ sowie Zell‑Pathogen‑Interaktionen an der Membranschnittstelle. Variation und veränderte Expression von GYPA sind relevant für hämatologische Phänotypen, die Transfusionsimmunologie und die Anfälligkeit gegenüber Erythrozyten-bindenden Pathogenen, was den Lokus zu einem nützlichen Modell für die Untersuchung der Biologie von Membranglykoproteinen und der Antigenpräsentation macht. Die experimentelle Untersuchung von GYPA trägt dazu bei, die Oberflächenarchitektur von Erythrozyten mit der Immunerkennung und Prozessen der Wirt‑Mikroben‑Adhäsion zu verknüpfen.
Glycophorin A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GYPA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GYPA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GYPA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GYPA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.