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FOXL2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403351-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FOXL2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403351-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FOXL2 kodiert einen Transkriptionsfaktor der Forkhead-Familie, der für die Differenzierung von ovariellen Granulosazellen, die Aufrechterhaltung der ovariellen Identität sowie die Regulation von Genen, die an Steroidogenese und Follikulogenese beteiligt sind, essenziell ist. Über sequenzspezifische DNA-Bindung verknüpft FOXL2 Entwicklungssignale mit Transkriptionsprogrammen, die Zellschicksalsentscheidungen, Apoptose und die reproduktive endokrine Homöostase steuern. Es ist Teil genregulatorischer Netzwerke, die sich mit der TGF-β/SMAD-Signalgebung und weiteren Signalwegen überschneiden, welche die Gonadenentwicklung regulieren. Eine Fehlregulation oder Mutation von FOXL2 ist mit Störungen der Geschlechtsentwicklung und ovariellen Pathologien assoziiert, einschließlich charakteristischer Veränderungen, wie sie bei Granulosazelltumoren beobachtet werden.
FOXL2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FOXL2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FOXL2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FOXL2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FOXL2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.