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FAM20C Double Nickase Plasmid (h) | sc-406736-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FAM20C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406736-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FAM20C kodiert eine sezernierte, Golgi-assoziierte Proteinkinase, die Ser-x-Glu/pSer-Motive in vielen Proteinen der extrazellulären Matrix und in sezernierten Proteinen phosphoryliert und damit deren Reifung, Transport und Mineralbindungs-Eigenschaften beeinflusst. Durch die Regulation der Verarbeitung von Phosphoproteinen und der Organisation der extrazellulären Matrix wirkt FAM20C auf die osteogene Differenzierung, die Dentinbildung und umfassendere Biomineralisierungsprogramme ein. Eine Störung der FAM20C-Aktivität ist mit erblichen Mineralisationsstörungen und skelettalen Phänotypen verbunden; zudem wurde eine veränderte Kinaseaktivität in Zusammenhängen von Gewebe-Remodeling und tumorassoziierten Veränderungen der extrazellulären Matrix untersucht. Als zentraler Bestandteil des Phosphoproteoms des sekretorischen Weges ist FAM20C relevant für Studien zur Golgi-Kinase-Signalgebung, zur sekretomischen Phosphoproteomik und zu matrixgetriebenem Zellverhalten.
FAM20C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FAM20C-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FAM20C abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FAM20C-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FAM20C-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.