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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
eNOS Double Nickase Plasmid (h) | sc-400127-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
eNOS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400127-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
NOS3 kodiert die endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase (eNOS), ein durch Calcium/Calmodulin reguliertes Enzym, das aus L-Arginin Stickstoffmonoxid erzeugt und damit den Gefäßtonus, die Thrombozytenreaktivität sowie Leukozyten–Endothel-Interaktionen steuert. Die eNOS-Aktivität ist in die PI3K–AKT-Signalgebung, die Mechanotransduktion durch Scherstress und in posttranslationale Regulation einschließlich Phosphorylierung sowie die Kopplung an eine tetrahydrobiopterinabhängige Redoxbalance integriert. Eine fehlregulierte NOS3/eNOS-Signalgebung wird mit endothelialer Dysfunktion, veränderter Angiogenese und oxidativen Stresswegen in Verbindung gebracht, die an der Biologie kardiovaskulärer und metabolischer Erkrankungen beteiligt sind. Als zentraler Determinant der Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid wird eNOS in Modellen zu Entzündung, Hypoxieantworten und vaskulärem Remodeling breit untersucht.
eNOS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des NOS3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von NOS3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die NOS3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit NOS3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.