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E-cadherin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400031-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
E-cadherin CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400031-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CDH1 kodiert E‑Cadherin, einen calciumabhängigen Rezeptor für Zell‑Zell‑Adhäsion, der durch homophile Bindung Adhärenzverbindungen (adherens junctions) bildet und über Catenine an das Aktinzytoskelett koppelt. Durch die Stabilisierung der epithelialen Architektur und der apiko‑basalen Polarität beeinflusst E‑Cadherin Kontaktinhibition, Barrierefunktion und Gewebemorphogenese und steht in Wechselwirkung mit Signalwegen wie der Wnt/β‑Catenin‑Signalkaskade, die Transkriptionsprogramme mit der Integrität von Zellkontakten koordiniert. Verlust, Umverteilung oder transkriptionelle Stilllegung von E‑Cadherin ist häufig mit der epithelial‑mesenchymalen Transition (EMT), veränderten Migrations‑ und Invasionsphänotypen sowie gestörten Differenzierungszuständen assoziiert. Eine Fehlregulation von CDH1 ist zudem relevant für Studien zur Tumorsuppressorbiologie und zur erblichen Krebsprädisposition, einschließlich diffusem Magenkrebs und lobulärem Brustkrebs, sowie für Modelle der Metastasierung und der Organoid‑Entwicklung.
E-cadherin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CDH1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
E-cadherin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CDH1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CDH1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen E-cadherin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CDH1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von E-cadherin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des E-cadherin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CDH1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.