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CYP7B1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-405345-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CYP7B1 kodiert Cytochrom P450 7B1, eine mikrosomale Monooxygenase, die die 7α‑Hydroxylierung von Oxysterolen und Steroidzwischenprodukten katalysiert und damit die Gallensäuresynthese sowie den Stoffwechsel von Steroidhormonen unterstützt. Durch die Modulation der Spiegel signalaktiver Oxysterole beeinflusst CYP7B1 die Lipidhomöostase und nukleäre Rezeptor-gekoppelte Transkriptionsprogramme in hepatischen und extrahepatischen Geweben. Eine Dysregulation der CYP7B1-Aktivität ist mit angeborenen Störungen des Sterol-/Gallensäurestoffwechsels assoziiert und wurde über eine veränderte Oxysterol-Clearance und nachgeschaltete Pathway-Ungleichgewichte mit neurologischen und hepatischen Phänotypen in Verbindung gebracht. Daher wird CYP7B1 in zahlreichen Kontexten untersucht, darunter Cholesterinumsatz, Neurosteroid-Signalgebung und Reaktionen auf metabolischen Stress.
CYP7B1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP7B1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP7B1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP7B1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP7B1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP7B1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP7B1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP7B1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP7B1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP7B1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.