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CKR-5 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402548-ACT | 20 µg | $397.00 |
CCR5 kodiert den humanen Chemokinrezeptor CKR-5, einen siebenfach transmembranären GPCR, der überwiegend auf T‑Zellen, Makrophagen und dendritischen Zellen exprimiert wird. Dort bindet er Liganden wie CCL3, CCL4 und CCL5 und steuert so die Chemotaxis von Leukozyten. Die CKR‑5‑Signalübertragung nutzt heterotrimere G‑Proteine zur Aktivierung von Signalwegen wie PI3K/AKT, PLCβ‑vermittelten Calciumflüssen, MAPK/ERK sowie zur Zytoskelett‑Umgestaltung, die gemeinsam Zellmigration und entzündliche Antworten koordinieren. Aufgrund seiner Rolle bei der Rekrutierung und Aktivierung von Immunzellen wird CCR5 intensiv im Kontext von Entzündung und immunologischer Gewebeüberwachung untersucht; genetische oder expressionsbedingte Unterschiede wurden mit Variationen in Anfälligkeit und Krankheitsverlauf in mehreren immunvermittelten und infektiösen Erkrankungskontexten in Verbindung gebracht. In experimentellen Systemen wird die CCR5‑Expression häufig als Readout für rezeptorvermittelte Signalübertragung, das Erkennen von Chemokingradienten und die Modulation des Verhaltens myeloider und lymphoider Zellen verwendet.
CKR-5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CCR5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CKR-5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CCR5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CCR5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CKR-5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CCR5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CKR-5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CKR-5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CCR5-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.