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caspase-3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419466-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
caspase-3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419466-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Casp3 kodiert die Caspase-3, eine zentrale Effektorprotease der Apoptose, die nachgeschaltet sowohl durch intrinsische mitochondriale Signale als auch durch extrinsische Todesrezeptor‑Signalwege aktiviert wird. Nach der Prozessierung durch Initiatorcaspasen spaltet Caspase-3 zahlreiche Substrate und treibt so Chromatinkondensation, DNA-Fragmentierung, Membranblebbing und die Bildung apoptotischer Körperchen voran. In Mausmodellen prägt die Casp3‑Aktivität Gewebeentwicklung und Homöostase und beeinflusst die Reaktionen auf zellulären Stress, immunvermittelte Zytotoxizität sowie neurodegenerative oder entzündliche Prozesse, bei denen fehlregulierter Zelltod zur Pathologie beiträgt. Da Caspase-3 einen Konvergenzpunkt proapoptotischer Signalgebung darstellt, wird die Störung von Casp3 häufig genutzt, um das Zusammenspiel zwischen Apoptose, kompensatorischen Überlebenswegen und regulierter Nekrose zu untersuchen.
caspase-3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Casp3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Casp3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Casp3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Casp3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.