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VEGF-C Double Nickase Plasmid (h) | sc-400553-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VEGF-C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400553-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VEGFC kodiert VEGF‑C, einen sezernierten Wachstumsfaktor, der hauptsächlich über VEGFR‑3 (FLT4) signalisiert und nach proteolytischer Reifung auch VEGFR‑2 binden kann, um die Migration und das Überleben von Endothelzellen sowie die Gefäßpermeabilität zu regulieren. VEGF‑C ist ein zentraler Treiber der Lymphangiogenese und trägt über Rezeptor‑Tyrosinkinase‑Signalkaskaden, darunter MAPK/ERK und PI3K/AKT, zum Umbau von Blut- und Lymphgefäßen bei. Eine fehlregulierte VEGF‑C‑Aktivität wird mit veränderter lymphatischer Entwicklung, gestörter Gewebeflüssigkeitshomöostase und Veränderungen des inflammatorischen Mikromilieus in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext tumorassoziierter Lymphangiogenese und metastatischer Ausbreitung untersucht. Diese Funktionen machen VEGF‑C zu einem häufigen Ziel in Studien zur Gefäßbiologie, zum Immunzell‑Trafficking und zum extrazellulärmatrix‑abhängigen Gefäßumbau.
VEGF-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VEGFC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VEGFC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VEGFC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VEGFC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.