Date published: 2026-8-31

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VEGF-C Double Nickase Plasmid (h): sc-400553-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das VEGF-C Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • VEGF-C Double-Nickase-Plasmid (h) und VEGF-C Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf VEGFC abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: VEGF-C: sc-374628
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    VEGF-C Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400553-NIC
    20 µg
    $410.00

    VEGF-C Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400553-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    VEGFC kodiert VEGF‑C, einen sezernierten Wachstumsfaktor, der hauptsächlich über VEGFR‑3 (FLT4) signalisiert und nach proteolytischer Reifung auch VEGFR‑2 binden kann, um die Migration und das Überleben von Endothelzellen sowie die Gefäßpermeabilität zu regulieren. VEGF‑C ist ein zentraler Treiber der Lymphangiogenese und trägt über Rezeptor‑Tyrosinkinase‑Signalkaskaden, darunter MAPK/ERK und PI3K/AKT, zum Umbau von Blut- und Lymphgefäßen bei. Eine fehlregulierte VEGF‑C‑Aktivität wird mit veränderter lymphatischer Entwicklung, gestörter Gewebeflüssigkeitshomöostase und Veränderungen des inflammatorischen Mikromilieus in Verbindung gebracht und wird häufig im Kontext tumorassoziierter Lymphangiogenese und metastatischer Ausbreitung untersucht. Diese Funktionen machen VEGF‑C zu einem häufigen Ziel in Studien zur Gefäßbiologie, zum Immunzell‑Trafficking und zum extrazellulärmatrix‑abhängigen Gefäßumbau.

    VEGF-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VEGFC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VEGFC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VEGFC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VEGFC-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.