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TNFβ Double Nickase Plasmid (h) | sc-403005-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TNFβ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403005-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **LTA**-Gen kodiert Lymphotoxin-α (TNFβ), ein Zytokin der TNF-Superfamilie, das vor allem von aktivierten Lymphozyten produziert wird und über **TNFR1/TNFR2** sowie – in membranassoziierten Komplexen mit **LTβ** – über den **LTβR** signalisiert. TNFβ aktiviert die kanonischen **NF-κB**- und **MAPK**-Signalwege, um die Expression entzündungsrelevanter Gene, das Zellüberleben und die Apoptose sowie die Organisation der Mikroumgebungen lymphatischen Gewebes zu regulieren. Es trägt zur Kommunikation zwischen Immunzellen und Stromazellen, zur Endothelaktivierung und zu Zytokinnetzwerken bei, die adaptive Immunantworten prägen. Eine fehlregulierte LTA-Signalübertragung wurde mit chronischer Entzündung und immunvermittelten Pathologien in Verbindung gebracht, ebenso wie mit Tumor–Immun-Interaktionen in der Mikroumgebung.
TNFβ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LTA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LTA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LTA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LTA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.