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SphK2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417921-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SphK2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417921-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SPHK2 kodiert die Sphingosinkinase 2 (SphK2), ein Enzym, das Sphingosin phosphoryliert und dadurch Sphingosin-1-phosphat (S1P) erzeugt – einen bioaktiven Lipidmediator, der Stoffwechsel- und Signalnetzwerke miteinander verknüpft. Über die S1P-Produktion und die subzelluläre Kompartimentierung beeinflusst SphK2 MAPK/ERK-, PI3K–AKT- und NF-κB-assoziierte Prozesse, die Proliferation, Überleben, Stressantworten und entzündliche Signalgebung prägen. Die Aktivität von SphK2 ist zudem mit mitochondrialen und nukleären Funktionen gekoppelt und trägt zur Regulation der Apoptose, zur epigenetischen Kontrolle und zur zellulären Bioenergetik bei. Eine Fehlregulation des S1P-Stoffwechsels und der mit SPHK2 verbundenen Signalwege wurde u. a. in Zusammenhängen wie der Krebsbiologie, Immunfehlregulation sowie kardiometabolischen und neuroinflammatorischen Krankheitsmechanismen beschrieben.
SphK2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SPHK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SPHK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SPHK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SPHK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.