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SphK1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-423102 | 20 µg | $397.00 |
Sphk1 kodiert die Sphingosinkinase 1 (SphK1), eine zentrale Lipidkinase, die Sphingosin phosphoryliert und dadurch Sphingosin-1-phosphat (S1P) bildet. Damit moduliert sie das Gleichgewicht zwischen dem pro-survival wirkenden S1P und den pro-apoptotischen Ceramid-/Sphingosin-Pools. Die von SphK1 getriebene S1P-Signalgebung überschneidet sich mit GPCR- und Rezeptor-Tyrosinkinase-Signalwegen und beeinflusst MAPK/ERK, PI3K/AKT, NF-κB, Calciumfluss sowie zytoskelettales Remodeling. Diese Prozesse regulieren gemeinsam Proliferation, Apoptoseresistenz, Migration und Entzündungsreaktionen. In Mausmodellen wird SphK1 häufig genutzt, um den Stoffwechsel bioaktiver Sphingolipide in der Immunregulation, Gefäßbiologie und Stressantwort zu untersuchen, einschließlich Modellen für Entzündung, Fibrose und krebsassoziierte Phänotypen. Eine veränderte Aktivität der SPHK1/S1P-Achse ist häufig mit einer dysregulierten Zytokinproduktion, Barrierefunktion und tumorassoziierten Signalgebung verknüpft und stellt daher einen relevanten Knotenpunkt für mechanistische Signalwegstudien dar.
Das SphK1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Sphk1-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Sphk1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Sphk1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die SphK1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Sphk1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der SphK1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.