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SerpinA9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-415475-NIC | 20 µg | $410.00 |
SERPINA9 kodiert SerpinA9, ein Mitglied der Superfamilie der Serinprotease-Inhibitoren (Serpine), das die extrazelluläre Proteolyse mitprägt, indem es die Proteaseaktivität in Gewebe-Mikroumgebungen moduliert. Die serpinvermittelte Kontrolle von Proteasekaskaden trägt zu Prozessen wie dem Umbau der extrazellulären Matrix, Zellmigration und der Dynamik von Immunzellen bei und verknüpft SERPINA9 mit Signalwegen, die entzündliche Signalübertragung und die proteaseabhängige Regulation der zellulären Kommunikation beeinflussen. Veränderte Expressionsmuster von SERPINA9 wurden in lymphatischen Kontexten beschrieben, was seine Relevanz für Studien zur B‑Zell-Biologie, zu Interaktionen in der Tumormikroumgebung und zu immunassoziierter Dysregulation unterstreicht. Als humanes proteinkodierendes Gen mit gewebs- und linienassoziierter Expression wird SERPINA9 häufig in transkriptomischen und funktionell-genomischen Analysen untersucht, um seine Rolle im Proteasegleichgewicht und in der Immunhomöostase zu klären.
SerpinA9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SERPINA9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SERPINA9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SERPINA9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SERPINA9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.