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Rag A CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-427054 | 20 µg | $397.00 |
Rraga kodiert Rag A, eine kleine Ras-verwandte GTPase, die zusammen mit RagB/C/D und dem Ragulator-Komplex mTORC1 in Abhängigkeit von Aminosäuren und der Nährstoffverfügbarkeit an die lysosomale Membran rekrutiert und dort reguliert. Über eine nukleotidabhängige Heterodimerisierung trägt Rag A dazu bei, die zelluläre Nährstoffsensorik über den mTOR-Signalweg mit der nachgeschalteten Kontrolle von Proteinsynthese, Autophagie und metabolischer Umprogrammierung zu koppeln. Störungen in der Rag-GTPase-Signalübertragung stehen mit veränderter Wachstumskontrolle, Stressantworten und Programmen der Immunzellaktivierung in Verbindung, wodurch Rraga einen nützlichen Ausgangspunkt für die Untersuchung nährstoffabhängiger Signalnetzwerke darstellt. In Mausmodellen kann eine Störung von Rraga aufzeigen, wie lysosomenzentrierte Signalgebung mit transkriptioneller und translationaler Regulation in Physiologie und krankheitsrelevanten Modellen integriert wird.
Das Rag A CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Rraga-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Rraga-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Rraga nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die Rag A-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Rraga-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der Rag A-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.