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LRRK2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402602-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LRRK2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402602-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane LRRK2-Gen kodiert Leucin-reiche Repeat-Kinase 2, eine multifunktionale Serin/Threonin-Kinase und GTPase, die Signalwege an Membranen des Endolysosomen-Systems und des vesikulären Transports integriert. LRRK2 moduliert die Phosphorylierung von Rab-GTPasen, die Zytoskelettdynamik und die Funktion des Autophagie-Lysosomen-Wegs und beeinflusst damit Organellenhomöostase sowie inflammatorische Signalübertragung. Eine fehlregulierte LRRK2-Aktivität und genetische Varianten sind eng mit der Biologie der Parkinson-Krankheit verknüpft und werden zudem in Signalwegen von Immunzellen und bei Neuroinflammation untersucht. Als zentraler Regulator von Membrantransport und Proteostase wird LRRK2 in humanen Zellmodellen häufig genutzt, um Stressantworten und Mechanismen neuronaler Vulnerabilität zu untersuchen.
LRRK2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LRRK2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LRRK2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LRRK2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LRRK2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.