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LOX CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-421456 | 20 µg | $397.00 |
Maus-Lox kodiert die Lysyloxidase (LOX), eine sekretierte, kupferabhängige Aminoxidase, die die kovalente Quervernetzung von Kollagen und Elastin katalysiert und dadurch die Reifung der extrazellulären Matrix (ECM) sowie die biomechanische Gewebeintegrität steuert. Die LOX-Aktivität prägt das ECM-Remodeling, reguliert Zell–Matrix-Adhäsion und -Migration und beeinflusst Signalnetzwerke, die mit Fibrose und Mechanotransduktion verknüpft sind, darunter Integrin/FAK und nachgeschaltete MAPK-Signalwege. Eine fehlregulierte LOX-Expression oder -Aktivität wird mit einer aberranten Versteifung und einem veränderten Remodeling der Matrix in Verbindung gebracht, wie sie bei fibrotischen Erkrankungen, vaskulären Pathologien und tumorassoziierten stromalen Veränderungen zu beobachten sind, wodurch Lox einen nützlichen Ansatzpunkt zur Untersuchung mikroenvironmentgetriebener Phänotypen darstellt.
Das LOX CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Lox-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Lox-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Lox nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die LOX-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Lox-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der LOX-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.