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IK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402139-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402139-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane KCNN4-Gen kodiert IK1 (KCa3.1), einen Ca2+-aktivierten K+-Kanal mit intermediärer Leitfähigkeit, der zytosolische Ca2+-Signale mit Membranhyperpolarisation und K+-Efflux koppelt. Durch die Formung des Membranpotenzials und die Förderung des Ca2+-Einstroms beeinflusst IK1 calciumabhängige Signalwege, die Volumenregulation sowie nachgeschaltete Transkriptionsprogramme, die Proliferation, Migration und die Aktivierung von Immunzellen steuern. Die IK1-Aktivität wird häufig in Signalwegen untersucht, die die Ca2+/Calmodulin-Regulation, den store-operated Ca2+-Einstrom (SOCE) und die Umgestaltung des Zytoskeletts betreffen. Eine dysregulierte KCNN4/IK1-Funktion wurde mit entzündlichen und immunvermittelten Prozessen, vaskulärem Remodeling und verändertem Wachstumsverhalten in unterschiedlichen Zelltypen in Verbindung gebracht, was ihre Relevanz für mechanistische Krankheitsmodelle unterstreicht.
IK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNN4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNN4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNN4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNN4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.