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GRASP55 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401106-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GRASP55 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401106-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **GORASP2** kodiert **GRASP55**, ein Golgi-Reassemblierungs- und Stapelungsprotein, das zur Aufrechterhaltung der Organisation der Golgi-Zisternen beiträgt und das Vesikel-Tethering sowie den Membrantransport zwischen ER und Golgi unterstützt. GRASP55 ist an der Bildung des Golgi-Bandes (Golgi Ribbon) beteiligt und wird mit unkonventioneller Proteinsekretion in Verbindung gebracht, wodurch es zur Proteostase und zu stressadaptiven Transportprogrammen beiträgt. Störungen der GRASP55-abhängigen Golgi-Architektur können Glykosylierung, Sekretion und die zelluläre Signalgebung verändern – Prozesse, die bei Krebs, Neurodegeneration und entzündlichen Zuständen häufig umgestaltet sind. Daher ist **GORASP2** ein nützlicher Genort, um zu untersuchen, wie die Golgi-Struktur mit der Homöostase des sekretorischen Weges und krankheitsassoziierten zellulären Phänotypen zusammenhängt.
GRASP55 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GORASP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GORASP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GORASP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GORASP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.