Date published: 2026-7-14

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GLDC Double Nickase Plasmid (h): sc-403511-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das GLDC Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • GLDC Double-Nickase-Plasmid (h) und GLDC Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf GLDC abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: GLDC: sc-376196
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    GLDC Double Nickase Plasmid (h)

    sc-403511-NIC
    20 µg
    $410.00

    GLDC Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-403511-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    GLDC kodiert die Glycin-Decarboxylase, die P‑Protein‑Komponente des mitochondrialen Glycin-Spaltungssystems, das die Decarboxylierung von Glycin katalysiert und die dabei entstehende C1‑Einheit auf Tetrahydrofolat überträgt. Über diese Reaktion verknüpft GLDC den Glycinabbau mit dem folatvermittelten Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechsel und beeinflusst dadurch das mitochondriale Redoxgleichgewicht, die Nukleotidbiosynthese und die zelluläre Methylierungskapazität. Die GLDC‑Aktivität ist in die Aminosäurehomöostase und mitochondriale Energiewege eingebunden, indem sie zur NADH‑Bildung beiträgt und den aus Glycin stammenden Kohlenstofffluss reguliert. Eine Fehlregulation oder ein Funktionsverlust von GLDC ist mit einer veränderten Glycinverwertung und Störungen in Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechselwegen assoziiert, die für angeborene Stoffwechseldefekte sowie kontextabhängige metabolische Abhängigkeiten in Krankheitsmodellen relevant sind.

    GLDC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLDC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLDC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLDC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLDC-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.