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GLDC Double Nickase Plasmid (h) | sc-403511-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
GLDC Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403511-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GLDC kodiert die Glycin-Decarboxylase, die P‑Protein‑Komponente des mitochondrialen Glycin-Spaltungssystems, das die Decarboxylierung von Glycin katalysiert und die dabei entstehende C1‑Einheit auf Tetrahydrofolat überträgt. Über diese Reaktion verknüpft GLDC den Glycinabbau mit dem folatvermittelten Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechsel und beeinflusst dadurch das mitochondriale Redoxgleichgewicht, die Nukleotidbiosynthese und die zelluläre Methylierungskapazität. Die GLDC‑Aktivität ist in die Aminosäurehomöostase und mitochondriale Energiewege eingebunden, indem sie zur NADH‑Bildung beiträgt und den aus Glycin stammenden Kohlenstofffluss reguliert. Eine Fehlregulation oder ein Funktionsverlust von GLDC ist mit einer veränderten Glycinverwertung und Störungen in Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechselwegen assoziiert, die für angeborene Stoffwechseldefekte sowie kontextabhängige metabolische Abhängigkeiten in Krankheitsmodellen relevant sind.
GLDC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GLDC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GLDC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GLDC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GLDC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.