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FMO3 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-406605 | 20 µg | $397.00 |
FMO3 kodiert die flavinhaltige Monooxygenase 3, eine mikrosomale, NADPH‑abhängige Monooxygenase, die in der menschlichen Leber hochaktiv ist und die N‑Oxidation und S‑Oxidation verschiedenster Xenobiotika sowie endogener Amine katalysiert. Durch die Umwandlung von Trimethylamin (TMA) in Trimethylamin‑N‑oxid (TMAO) verknüpft FMO3 den Stoffwechsel von Nahrungsnährstoffen mit der hepatischen Redoxbiochemie und systemischen Metabolitenprofilen. Die FMO3‑Aktivität trägt zur Entgiftungskapazität bei und beeinflusst metabolitvermittelte Signalwege durch Wechselwirkungen mit umfassenderen Phase‑I/Phase‑II‑Biotransformationsnetzwerken. Genetische oder funktionelle Störungen von FMO3 sind mit einer veränderten Aminoxidation assoziiert, einschließlich Trimethylaminurie, und werden häufig im Kontext interindividueller Unterschiede im Arzneistoffmetabolismus und der Modulation metabolischer Merkmale untersucht.
Das FMO3 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des FMO3-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des FMO3-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von FMO3 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die FMO3-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von FMO3-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der FMO3-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.