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FKBP2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409613-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
FKBP2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409613-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FKBP2 kodiert das FK506-bindende Protein 2, eine im endoplasmatischen Retikulum (ER) lokalisierte Peptidyl-Prolyl-cis-trans-Isomerase, die als molekulares Chaperon die Faltung und Qualitätskontrolle von sekretorischen und membranständigen Proteinen unterstützt. Als Mitglied der Immunophilin-Familie trägt FKBP2 zur ER-Proteostase bei und ist unter zellulärem Stress in Signalwege der Unfolded-Protein-Response (UPR) sowie in ER-assoziierte Abbauwege (ERAD) eingebunden. Störungen der ER-Chaperon-Kapazität und der durch Immunophiline regulierten Faltungsdynamik sind relevant für Mechanismen, die mit Proteinfehlfaltungserkrankungen und stressadaptiven Phänotypen in menschlichen Zellen in Zusammenhang stehen. FKBP2 wird daher häufig im Kontext der Regulation des sekretorischen Weges, der redox- und calciumgekoppelten ER-Homöostase sowie der Modulation der Proteinreifung untersucht.
FKBP2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FKBP2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FKBP2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FKBP2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FKBP2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.