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DDT CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-418461 | 20 µg | $397.00 |
DDT (D‑Dopachrom‑Tautomerase), auch bekannt als MIF‑2, ist ein zytokinähnliches Enzym, das an der Immun-Signalübertragung und an zellulären Stressantworten beteiligt ist und dabei im Zusammenspiel mit der MIF‑Achse wirkt. Es trägt – abhängig von Zellkontext und Rezeptornutzung – zur Regulation der Produktion entzündlicher Mediatoren, zur Rekrutierung von Leukozyten sowie zu pro-survival‑Signalwegen bei, die Schnittmengen mit MAPK/ERK- und NF‑κB‑Netzwerken aufweisen. Die Expression von DDT wird mit der Modulation angeborener und adaptiver Immunaktivität in Verbindung gebracht; beschrieben ist eine Relevanz u. a. für tumorassoziierte Entzündung, Autoimmunphänotypen und metabolische Dysregulation. Als löslicher Faktor mit enzymatischer Aktivität stellt DDT einen gut untersuchbaren Ansatzpunkt dar, um zu analysieren, wie Zytokinsignale in menschlichen Zellen mit Redox‑, Proliferations- und Migrationsprogrammen verknüpft sind.
Das DDT CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des DDT-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des DDT-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von DDT nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die DDT-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von DDT-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der DDT-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.